Lichtmess. Reinigung der Seele.
Reinkarnation. Wiedergeburt von Körper, Seele und Geist.

Lichtmess wird nach altem Brauchtum am 2. Februar d.Jh. als Fest der Reinigung von Körper und Seele durch Reue, Sühne und Vergebung gefeiert. Das Fest Lichtmess ist abgeleitet vom Gesetz Mose, wonach die jüdischen Mütter 40 Tage nach der Geburt eines neu geborenen Kindes das erste mal wieder in den Tempel gehen durften. Die Frauen galten dann als nicht mehr unrein und wurden aus gesegnet. So pilgerte die Heilige Maria, als die Tage nach dem Gesetz des Mose erfüllt waren, zur Reinigung mit ihrem Kind Jesu in den Tempel. Dabei begegneten sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hannah, die das Kind als den Erlöser von Israel priesen. (Lukasevangelium 2,21-40)  

Schon die Vorfahren betrachteten Lichtmess als ein Fest der Läuterung von Seele und Leib. Haus und Hof wurden mit viel Kerzenlicht und Weihrauch gereinigt. Kerzenlicht Prozessionen fanden statt, um die dunkle Jahreszeit zu beenden und symbolisch durch Licht alles wieder zu erhellen. Der historische Ursprung liegt in der heidnischen Sühne Prozession, die in Rom alle fünf Jahre abgehalten und vom Christentum übernommen wurde. Bei den Kelten war „Lichtmess“ der Feuergöttin Brigid geweiht. Ab dann begann wieder die bäuerliche Arbeit. Das Fest Lichtmess ist am 2. Februar d.J. Gedenktag der evangelischen, katholischen und orthodoxen Kirche. Gemäß der volkstümlichen Weisheit macht die Sonne am 2. Februar einen “Sprung” und die Tage werden wieder länger.

Reinkarnation. Wiedergeburt.
Überblick zur Auslöschung der Reinkarnation

als Kirchenlehre im christlichen Abendland.

Die Wiedergeburt ist in asiatischen Lehren des Buddhismus, Hinduismus und Taoismus praktizierter Bestandteil religiöser Unterweisungen. Den Alt-Ägyptern war die Wiedergeburt ebenso geläufig. Ein Großteil der Weltbevölkerung verfügt über dieses alte Wissen der Reinkarnation. Durch östliche Unterweisungen sind diese Lehrinhalte wieder in das Bewusstsein von Gläubigen nach Europa zurück gekehrt. Die Reinkarnation beinhaltet das Wissen und den Glauben, dass es eine Vielzahl von Wiedergeburten hier auf Erden gibt. Jeder Mensch hat mehrere Leben, solche, die bereits hinter uns oder noch vor uns liegen. Der Großteil der Völker glaubt an die Wiedergeburt. Für Europäer ist es ein Reiz Thema, obschon europäische Christen bis zum Jahre 553 n.Chr. durch Kirchenlehre in Reinkarnation unterwiesen wurden und Christen bis 553 n.Chr. fest daran glaubten. Doch dann wurde diese Kirchenlehre gekippt, obwohl sie biblisch anerkannt ist bzw. war. Ein interessantes Thema, was im Abendland alles veranstaltet wurde und Sie hier nachlesen können.

Gläubige bekennen täglich in Gebeten:
Ich glaube an den Heiligen Geist
..... an die Vergebung der Sünden
..... an die Auferstehung von den Toten
..... und an das ewige Leben.  Amen”

 Die einstige Kirchenlehre der Wiedergeburt (Reinkarnation)  wurde beim fünften Konzil 553 n.Chr. durch die röm.-kath. Kirche in Konstantinopel (Istanbul, Türkei) von einer kleinen bischöflichen Schar als Kirchenlehre abgeschafft. Die Christen haben seit der Abschaffung der Reinkarnation im Jahre 553 n.Chr. kein Wissen mehr darüber. Das 5. Konzil 553 n.Chr. wurde  nicht vom Papst, sondern durch den christlich byzantinischen Kaiser Justinian, damals gleichzeitig Oberhaupt der röm.-kath.Kirche, einberufen. Kaiser Justinian wurde beherrscht von seiner „klugen Frau Theodora und bestimmte rücksichtslos über Staat, Kirche und Glaubenslehre“ 
(s. Bertelsmann Lexikon, 1958, 2. Band S.785).

Theodora, Tochter eines Bären Dompteur, wurde nach Aufenthalten bei adeligen Freiern die Konkubine von Kaiser Justinian. Der Kaiser, gleichzeitig Oberhaupt der röm.-kath.Kirche, nahm sie im Jahre 523 n.Chr. zu seiner Frau. Mit diesem kometenhaften Aufstieg erreichte Theodora Kaiser Krone und Machtfülle. Dies waren der ehrgeizigen Theodora aber nicht genug. Sie strebte nun auch ihre Vergötterung an. Denn die früheren römischen Cäsaren wurden nach dem Tode mit Eingang in die Tempel Hallen als Götter für ewig verehrt. Das Christentum hatte diese Sitte abgeschafft.

Die biblisch anerkannte Wiedergeburt, die Reinkarnation, war ein großer Stolperstein für die angestrebte Vergötterung von Theodora. Wie sollte die sündige Kaiserin als Göttin in die Ewigkeit eingehen können, wenn sie zur Abtragung ihrer Schuld erst wieder geboren wird? So sprachen die Christen über Theodora. Um ihre Vergangenheit zu bereinigen und ein reines Bild ihres Werdeganges zu zeichnen, setzte Theodora ehemalige Beruf Begleiterinnen unter Druck und ließ diese misshandeln. Mit ihrer alten Zunft wollte Theodora endgültig brechen und dieses Kapitel für immer auslöschen. Die Bevölkerung glaubte aber fest, dass nach dem Gesetz der Wiedergeburt Theodora für ihre Taten einmal büßen und als Sklavin oder Bettlerin, niemals aber als Göttin, auf Erden zurück kommen wird. Theodora wusste, dass die Menschen sie niemals als Göttin anerkennen und sie für ewig verehren werden, solange bei den Christen der Glaube an die Reinkarnation besteht. Nur mit einer radikalen Abschaffung und Ausmerzung dieser Kirchenlehre konnte Theodora das Ziel ihrer Vergötterung realisieren. Ihr Mann, Kaiser Justinian, sollte ihr dabei behilflich sein. Sie setzte alles in Bewegung, um die Lehre der Reinkarnation aus der Welt zu schaffen. Der Kaiser war gleichzeitig Oberhaupt der röm.kath. Kirche und berief das notwendige Konzil zur Abschaffung der Reinkarnation, ein.

Die Kirchenfürsten waren uneins, zu dem vom Kaiser anberaumten Konzil zu reisen. Erst zehn Jahre später trat das 5. Konzil 553 n.Chr. in Konstantinopel zusammen. Von den mehr als 3.000 Bischöfen waren nur 165 Bischöfe anwesend. Nur 5,5 % der Sitz Inhaber kamen zum Konzil. Kaiser Justinian war inzwischen Witwer. Er betrieb inzwischen leidenschaftlich die Schritte zur Vergötterung seiner inzwischen mit 39 Jahren verstorbenen Frau Theodora. Auf seinen Druck hin entschied die kleine bischöfliche Schar, dass von nun an die Lehre der Reinkarnation als Ketzerei zu gelten habe. Jeder, der diese Lehre weiter verbreitet, für diese Lehre eintritt oder sich der Entscheidung des Konzils widersetzt, sei für ewig verdammt. So willkürlich einfach sind die Machtmittel der Kirche zu handhaben, vor denen die Gläubigen zittern. Selbst Kaiser und Könige  hatten Angst vor einem Bannfluch und einer kirchlich angedrohten ewigen Verdammnis. Heute stehen die aufgeklärten Menschen nicht mehr stramm vor einer solchen Einschüchterung, die auf Luft gebaut ist. Erwachsene haben oft traumatisch große Angst vor Höllenfeuer mit vielen Qualen und einer ewigen Verdammnis in der Finsternis und geben solche Ängste an ihre Kinder weiter.

Auf dem Konzil zu Lyon (1274) wurde mehr als 700 Jahre später die Reinkarnation als Kirchenlehre verurteilt. Dann abermals auf dem Konzil zu Florenz (1439). Inzwischen hatte die Kirche reichlich erfahren, dass mit Abschaffung der Reinkarnation Lehre und der damit entstandenen Angst der Gläubigen, mit nur einem Leben in den ersehnten Himmel kommen zu können, der Kirche ein rießigess Machtpotential zugewachsen war.

Anfang des 4. Jahrhunderts n.Chr. wurden Correctores damit beauftragt, Bibel Texte zu korrigieren. Oder Stellen im Neuen Testament gänzlich zu streichen. Die selbstherrlich vorgenommenen Bibel Schriften Änderungen weisen nicht mehr die Ur Text Fassungen aus, die der Menschheit einst vorlagen. Im Jahre 370 n.Chr. waren durch Veränderungen, weglassen und Streichungen schon so viele unterschiedliche Bibel Schriften im Umlauf, dass Papst Damasus den Theologen Hieronymus beauftragte, eine einheitliche Fassung der Bibel zu erstellen. Diese von Hieronymus vorgelegte Fassung,  genannt  “Vulgata” , setzte sich durch. Mehr als 1000 Jahre später wurde auf dem 19. Konzil von Trient (1545 - 1563)  die Entscheidung gefällt, die alte  „Bibel“  durch die “Vulgata”  als jetzt  “fehlerlos”  zu ersetzen.  Als der eifrige Bibelübersetzer Martin Luther 1521 n.Chr. das Neue Testament und 1522 die griechische Bibel des Erasmus von Rotterdam übersetzte, da hatte er die bereits abgeänderte  „Vulgata“ zur Übersetzung in der Hand, die seither den Kindern und Gläubigen vorgelesen wird.

Die Reinkarnation Lehre stärkt nachhaltig das Bewusstsein der Gläubigen, dass es keine ewige Verdammnis und keine ewige Schuld gibt, so wie die Kirche es lehrt. Die globale Geschichte wäre anders verlaufen, hätten die Menschen über dieses alte Wissen verfügen können. Im Vergleich können die wesentlich ruhigeren Geschichtsverläufe in den Gebieten anderer Religionen wie im Hinduismus und Buddhismus heran gezogen und dem christlichen Abendland gegenüber gestellt werden. Kaiserin Theodora hat die komplette Kirchenlehre der Reinkarnation gekippt und für ihre persönlichen Ziele zur eigenen Vergötterung, aus der Welt geschafft. Was sich später als ein großes Machtinstrument für die Kirche herausstellte.

Seit 553 n.Chr. herrscht das Dogma der ewigen Verdammnis. Der Mensch wurde von Geburt an als schuldig, sündig, mit Erbsünde und einer drohenden Verdammnis mit Buße in der Hölle, belegt. Der kirchlich eingeflüsterte Sünden Makel seit Geburt trennt die Gläubigen von einer freien und herrlichen Lebensauffassung mit guten Aussichten im irdischen Leben. Mit Abschaffung der Reinkarnation gab es über Nacht nur noch ein einziges Leben, um in den ersehnten Himmel zu gelangen. Unwissenheit gibt Machtfülle zur Manipulation. Mit der eingekehrten Angst eröffnete sich ein mächtiger Drohimpuls für die Kirche den Gläubigen gegenüber. Mit der eingekehrten Furcht vor der ewigen Verdammnis konnte sich die Machtfülle der Kirche ungeahnt ausdehnen. Die Gläubigen wurden zu Vasallen und zu Hörigen degradiert, die über Nacht ihre Würde und innere Freiheit verloren hatten. Der spätere Verkauf der Ablass Briefe als Fahrkarte in den Himmel, die kirchlichen Segnungen und Vergebung der Sünden gegen Bares, waren für die Kirche sehr einträglich. Vertrauten die Gläubigen bei Zahlung darauf, damit in den Himmel zu kommen und ihre bedrückende Angst vor der ewigen Verdammnis zu verlieren. Eine Rückkehr zur Lehre der Reinkarnation würde einer Enthebung der Machtfülle der Kirche gleichkommen, was für  Kirchenfürsten nicht hinnehmbar ist. Äußere Prachtentfaltung und maßlose Verschwendungssucht sind Kennzeichen der Kirche. War dies das Vorbild  des SOHNES GOTTES, Jesus Christus, hier auf Erden?

In seiner päpstlichen Botschaft zum Ersten Welttag der Armen am 19. November 2017, schreibt Papst Franziskus unter dem Motto:  
Liebt nicht mit Worten sondern in Taten“ 
  „Wenn heutzutage immer mehr ein unverschämter Reichtum zutage tritt, der sich in den Händen weniger Privilegierter ansammelt und der nicht selten mit Illegalität und der beleidigenden Ausbeutung der menschlichen Würde einhergeht, erregt die Ausbreitung der Armut in großen Teilen der weltweiten Gesellschaft Ärgernis.“
(Zitat Papst Botschaft, publiziert am 21. August 2017: „Liebt nicht mit Worten sondern in Taten“,
s. Punkt 5,  Absatz 2)

Die Lehre der Reinkarnation schließt eine ewige Verdammnis, Höllenfeuer, qualvolles Schmachten und die ewige Schuld seit Geburt, völlig aus. Der Mensch ist von göttlicher Abstammung und durch  Geburt frei im Geiste und ungebunden. Er hat alle Wahlmöglichkeiten im Leben, auch die eigene Abtragung von Schuld während seiner Erdenjahre. Es steht ihm durch Geburtsrecht ein Leben ohne Verdammnis und durch die Gnade und Barmherzigkeit GOTTES im Leben ohne Begrenzung, alles offen.

Martin Luther schlug sich auf die Seite der Fürsten und verurteilte die aufständischen Bauern scharf mit den zu einer schweren Tat anstiftenden Worten:
  wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern […] man soll sie zerschmeißen, würgen, stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund erschlagen muss.“

s. Deutscher Bauernkrieg/Martin Luther  

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Bauernkrieg

Mit dieser unchristlichen Lebensauffassung des Martin Luther und seiner Anstiftung zu einer schweren Tat gegen den Nächsten, gründete er eine neue Religion. Martin Luther war ein eifriger Zeitgenosse als qualifizierter Übersetzer für die längst fällige Bibel Übersetzung. Das Gebot der Nächstenliebe war ihm aber verschlossen. Der Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann schreibt in der Frankfurter Zeitung im September 2017:
„Die evangelische Kirche hat sich in die Idee verrannt, Luther habe Demokratie und Menschenrechte gebracht“.

Die evangelische Kirche sollte öffentlich darlegen, was die menschenverachtenden Anstiftungen von Martin Luther mit Aufforderung zum würgen und stechen des Nächsten mit Menschenrechten zu tun haben. Dies ist völlig konträr zur Lehre des Jesus von Nazareth. Körperliche Gewaltanwendung, würgen und stechen am Nächsten sind auch keine Rechte im demokratischen deutschen Grundgesetz, welches nicht die Handschrift von Luther zeigt, vielmehr Menschenrechte einräumt und schützt.

Die Menschen brauchen keine äußeren Religionen, die den Gläubigen beängstigende Lehren aufbürden mit Schuld, einer ewigen Verdammnis mit Hölle und Feuer, um sie durch Angst und mit Hörigkeit an kirchliche Institutionen zu binden. Wir sind von Geburt an frei und werden nicht als Mitglied einer Religionsgemeinschaft geboren. Ohne eigene Willensentscheidung werden Säuglinge mit dem Akt der Taufe von einer Amtskirche vereinnahmt. Diesem kirchlichen, undemokratischen Akt sind Neuankömmlinge auf dieser Erde ausgeliefert, auch wenn sie bei der Taufe protestieren und laut schreien. Alle kirchlichen Säuglingstaufen müssen durch einen Rechtsstaat für nichtig erklärt werden, soweit Richter des Verfassungsgerichtes frei von päpstlichen Ordensverleihungen sind.

Die Menschen brauchen im Herzen einen unerschütterlichen, gefestigten und tiefen Glauben, mit direkter Hinwendung zu Gott im Inneren des Menschen. Dazu braucht man keine Vermittler und keine kirchlichen Fürbitter. Durch Jesus Christus wurde keine Religion gegründet. Religionen wurden durch Menschen nach dem Tod von Jesus Christus später installiert und sind das, was wir an Entgleisungen und mit Auswüchsen gegen die Lehren des Jesus von Nazareth, in jedem früheren Jahrhundert und auch heute, erleben und die schändlichen Kirchentaten fast täglich, in Zeitungen und im Internet, zu lesen sind.
Jeder Mensch trägt den Tempel Gottes in sich. Für Anliegen und Gebete zu Gott bedarf es keiner Roben Träger, die Ihre Anliegen vor Gott für Sie nicht regeln können. Dazu haben diese selbst ernannten Vermittler keinerlei Macht vor Gott. Jeder Mensch ist in eigener Regie machtvoll, wertvoll und göttlich. Sie können sich, ohne Fürbitter, direkt an GOTT VATER wenden, auch im stillen Kämmerlein und überall dort, wo Sie zu GOTT beten möchten, der in Ihnen ist. Dazu bedarf es keiner feierlichen Zeremonien oder pompösen Altäre in großen  Kirchen, auch wenn man dort zur stillen Andacht hingehen kann. Der Mensch kann sein Leben ohne Angst, ohne Furcht vor Höllenfeuer und einer ewigen Verdammnis mit Freude, Harmonie, tiefen Glauben und Wohlergehen für sich, und Mitgefühl für andere, frei gestalten und das Leben so gottgefällig führen. Dies ist ein göttlicher Weg. Der Mensch hat alle Freiheiten. Er trägt für sein Leben das Glück und die volle Verantwortung alleine in seinen Händen. Niemand kann ihn davon lossprechen.

Ein Meister gestaltet authentisch.
Zuerst gute Gedanken.
Das rechte Wort. Das schöne Werk.

(Heinz Messerer)

Sei Meister in eigener Regie.
Gestalte dein Werk authentisch.